Lesen in der Ukraine

Inhalt:

Das Lesen von Büchern: Interesse, Motivation, Intensität und die Verwendung elektronischer Geräte

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Das Lesen im Vergleich zu anderen Arten von Freizeitbeschäftigung

 

Die häufigste Freizeitbeschäftigung der Bevölkerung ist das Ansehen von Fernsehsendungen (58% der Befragten schauen täglich fern). Den zweiten und dritten Platz in der Popularität nehmen das Lesen von Printmedien (einschließlich der Internetmedien) und die Aktivität in sozialen Netzwerken ein (31% bzw. 30% tun dies täglich). Den vierten Platz belegt das Radiohören (22%), und erst den fünften Platz das Lesen von Büchern. 11% lesen täglich, 17% mehrmals pro Woche, 20% einige Male im Monat, 21% einige Male im Jahr, 31% geben schließlich an, niemals Bücher zu lesen.

Welche Aktivitäten betreiben Sie in Ihrer Freizeit und wie oft?

nie
einige Male im Jahr
einige Male im Monat
einige Male pro Woche
täglich
icon_name Ich sehe fern
icon_name Ich bin aktiv in den sozialen Medien
icon_name Ich lese Bücher
icon_name Ich spiele Spiele (inkl. online)
icon_name Ich widme die Zeit einem Hobby
icon_name Ich treffe mich mit Freunden im Café / in Restaurants
icon_name Ich gehe ins Kino / Konzert / zu einer Ausstellung
icon_name Ich lese Printmedien (inkl. Internetmedien)
icon_name Ich höre Radio
icon_name In der Natur
icon_name Ich betreibe Sport
icon_name Ich beschäftige mich mit Weiterbildung (Kurse, Training usw.)
icon_name Ich engagiere mich karitativ bzw. ehrenamtlich als Freiwilliger

Wie aus der Tabelle ersichtlich ist, lesen Leser von Büchern etwas häufiger als die Gesamtheit der Befragten Printmedien (einschließlich Internetmedien) (7% öfter täglich oder mehrmals pro Woche), sie lesen, weil sie in sozialen Netzwerken aktiv sind (6% öfter täglich oder mehrmals pro Woche), verbringen Zeit mit einem Hobby (6% öfter täglich oder mehrmals wöchentlich), dem Sport (4% öfter). Bei einigen Freizeitbeschäftigungen sind Leser häufiger als die Befragten insgesamt anzutreffen, sie beschäftigen sich mehrmals im Monat oder mehrmals im Jahr mit: Weiterbildung (8% öfter), Kino / Konzerten / Ausstellungen (8% öfter), mit karitativen und ehrenamtliches Engagement (5%). Bei anderen Freizeitaktivitäten wurden keine signifikanten Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt.

In der Gruppe derer, die regelmäßig fernsehen, machen diejenigen, die nie Bücher lesen oder nur wenige Male im Jahr lesen, mehr als die Hälfte aus (54%), und in der Gruppe derer, die sich mit Weiterbildung beschäftigen, nur 19%, die Mehrheit (61%) liest mehrmals wöchentlich Bücher.

Die meisten Nichtleser finden sich unter den Einwohnern der West- und Südukraine (39% bzw. 40%), die wenigsten in der Zentralukraine (22%). Am häufigsten lesen Angestellte des Finanzsektors, des Transportwesens, der Energieversorgung, der Industrie (von ihnen lesen 41% niemals Bücher) sowie des Handels- und Dienstleistungssektors (35%) Bücher.

Einwohner von Großstädten (mit 100.000 Einwohnern und mehr) lesen Bßcher häufiger als Einwohner von kleinen und mittleren Städten und Dörfern – der Anteil derjenigen, die überhaupt keine Bücher lesen, beträgt in Dörfern 37%, in kleinen und mittleren Städten 34% und in großen Städten nur 24 %. Dies erklärt weitgehend das relativ niedrige Niveau des Lesens in der Westukraine, wo es den höchsten Bevölkerungsanteil von Einwohnern in Dörfern und Kleinstädten gibt.

Lesen Sie gerne?

10.6 Ich kann mir kein Leben ohne Lesen vorstellen
33.4 Im Allgemeinen liebe ich es zu lesen
32.2 Manchmal möchte ich etwas lesen
19.5 Das interessiert mich überhaupt nicht
4.3 Schwer zu beantworten

Einschätzung der Rolle und der Bedeutung des Lesens durch die Befragten

 

Die überwiegende Mehrheit der Befragten stimmt zu, dass Lesen die eigene Entwicklung (hierin sind sich 92% der Befragten vollständig oder größtenteils einig) und geistige Entwicklung (86%) fördert, außerdem dass Lesen berufliches Weiterkommen (82%) und die Kommunikation mit den Menschen fördert (79%), dass es ermöglicht, zu entspannen und der Routine zu entfliehen (77%), schließlich dass es den Repekt gegenüber anderen fördert. Ferner stimmt mehr als die Hälfte (58%) zu, dass Lesen eine bessere Kommunikation in der Familie fördert. Häufiger stimmen die Befragten nicht zu, dass das Lesen den materiellen Wohlstand verbessert (42% stimmen zu, 47% sind nicht einverstanden), die überwiegende Mehrheit (80%) indes stimmt nicht zu, dass Lesen eine Zeitverschwendung ist. Folglich versteht nur ein sehr unbedeutender Teil der Befragten die Bedeutung des Lesens – vor allem für die persönliche Entwicklung und kommunikativen Fähigkeiten – nicht.

Wie sehr stimmen Sie folgenden Aussagen zu?

völlig einverstanden
eher einverstanden
eher nicht einverstanden
absolut nicht einverstanden
schwer zu beantworten
icon_name Lesen trägt bei zur eigenen Entwicklung
icon_name Lesen trägt bei zur Kommunikation mit Menschen
icon_name Lesen trägt bei, den materiellen Wohlstand anzuheben
icon_name Lesen trägt bei zum engeren Gespräch in der Familie
icon_name Lesen ist Zeitverschwendung
icon_name Lesen trägt bei zum beruflichen Vorankommen
icon_name Lesen trägt bei zum respektvollen Umgang mit anderen
icon_name Lesen trägt bei zur geistigen Entwicklung
icon_name Lesen ermöglicht es, zu entspannen und der Routine zu entfliehen

Nur 16% der Befragten geben an, genug zu lesen, 27% würden gerne mehr lesen, weitere 31% gaben an, dass sie nicht genug lesen, aber nicht mehr Gelegenheiten dazu haben. 20% gaben an, nicht viel zu lesen, weil es sie nicht interessiert.

Am meisten äußern den Wunsch, noch mehr zu lesen, Vertreter jener Gruppen von Befragten, die ohnehin schon mehr lesen als andere: Beschäftigte aus den Sparten Bildung, Wissenschaft, Gesundheitswesen, Kultur, Medien (42%), Studenten (32%), Personen mit höherer Bildung (37 %), Frauen (32%).

Lesen Sie ihrer Meinung nach genug?, in %

15.5 Ja, vollkommen genug
27.4 Ich würde gerne mehr lesen
31.2 Nein, nicht genug, aber ich habe keine Möglichkeit mehr zu lesen
19.7 Ich lese nicht viel, es interessiert mich nicht
6.1 Schwer zu beantworten

Intensität des Lesens gedruckter Bücher

 

Am häufigsten bevorzugen es die Befragten, soziale Netzwerke und Internetmedien, Blogs und Foren zu lesen (34% bzw. 27% lesen sie täglich). Gedruckte Bücher werden nur zu 8% täglich gelesen, 16% mehmals pro Woche, E-Books oder Hörbücher 4% bzw. 11%. 36% der Befragten lesen niemals gedruckte Bücher, 65% der Befragten lesen niemals E-Books oder hören Hörbücher.

Wie oft lesen Sie?

nie
einige Male pro Jahr
einige Male pro Monat
einige Male pro Woche
täglich
icon_name Zeitschriften
icon_name Internet-Medien, Blogs, Foren
icon_name Bücher (gedruckte)
icon_name Zeitungen
icon_name Soziale Netze
icon_name Bücher (E-Books, Hörbücher)

Die Einwohner der West- und Südukraine lesen gedruckte Bücher seltener als die Einwohner der Zentral- und Sotukraine. Je größer der Wohnort ist, in dem die Befragten leben, desto öfter lesen sie Bücher. Am meisten lesen Beschäftigte der Sparten Bildung, Wissenschaft, Gesundheitswesen, Kultur und Medien Bücher, seltener Beschäftigte der Finanzbranche, des Transportwesens, der Energieversorgung, der Industrie sowie des Handels- und Dienstleistungssektors.

Bei den nach Sozialstatus aufgeschlüsselten Gruppen lesen Studenten und Auszubildende am häufigsten gedruckte Bücher, obwohl 19% angaben, überhaupt keine Bücher zu lesen, und 20% nur einige Male im Jahr.

Je höher der Bildungsstand der Befragten, desto häufiger lesen sie Bücher. Die Lesefrequenz steigt mit dem Wohlstand der Befragten etwas an. Frauen lesen häufiger gedruckte Bücher als Männer. Je jünger die Befragten, desto häufiger lesen sie gedruckte Bücher.

Wie viele gedruckte Bücher haben Sie im vergangenen Jahr gelesen?

Wie viele Bücher ukrainischer Verlage?

37% der Befragten haben im letzten Jahr kein einziges gedrucktes Buch gelesen, 36% lasen 1 bis 5 Bücher, 14% zwischen 6 und 10 Bücher, 6% zwischen 10 und 25 Bücher, 4% zwischen 25 und 50 Bücher und nur 2% mehr als 50 Bücher. 56% der Befragten haben im letzten Jahr kein einziges von ukrainischen Verlagen gedrucktes Buch gelesen, 26% zwischen 1 und 5 Bücher, 6% zwischen 6 und 10 Bücher, 3% zwischen 10 und 25 Bücher, 1% zwischen 25 und 50 Bücher und nur 0,4% mehr als 50 Bücher.

Wie viele gedruckte Bücher haben Sie im vergangenen Jahr gekauft?

Wie viele von ihnen waren Bücher ukrainischer Verlage?

Aus den Antworten auf die Fragen zum Lesen und Kaufen gedruckter Bücher im vergangenen Jahr wurden vier Gruppen von Befragten ermittelt: 1) Personen, die im vergangenen Jahr keine gedruckten Bücher gelesen oder gekauft haben (35% der Befragten), 2) Personen, die gedruckte Bücher gelesen aber nicht gekauft haben ( 25%), 3) Personen, die nicht gelesen, aber gedruckte Bücher gekauft haben (2%), 4) Personen, die gedruckte Bücher gekauft und gelesen haben (38%).

Wie viel kostete das letzte Buch, das Sie gekauft haben?

Waren unter den von Ihnen gekauften Büchern welche, die Sie nicht unbedingt lesen wollten, aber aber aus folgenden Gründen erworben haben?

усі % von allen
placeholder als Geschenk
placeholder um den Autor finanziell zu unterstützen
placeholder um den Verlag zu unterstützen
placeholder nichts von dem Genannten
placeholder schwer zu beantworten

Lesen von E-Books und Hören von Hörbüchern

 

E-Books und Hörbücher werden von nur 4% der Befragten täglich gelesen / gehört, von 11% mehrmals pro Woche. 65% der Befragten lesen keine E-Books und hören keine Hörbücher.

Einwohner der West- und Südukraine lesen / hören seltener E-Books und Hörbücher als Einwohner der Zentral- und Ostukraine. Einwohner von Großstädten lesen / hören häufiger E-Books und Hörbücher als Einwohner von mittleren und kleinen Städten und Dörfern.

Am meisten lesen / hören Beschäftigte der Sparten Bildungs, Wissenschaft, Gesundheitswesen, Kultur und Öffentliche Verwaltung, Strafverfolgungsorgane, Gerichte und der Streitkräfte E-Books und Hörbücher. Bei den nach Sozialstatus aufgeschlüsselten Gruppen lesen / hören Studenten und Auszubildende am häufigsten E-Books und Hörbücher. Je jünger die Befragten und je höher ihr Wohlstand, desto häufiger lesen / hören sie E-Books und Hörbücher.

Welche im Folgenden aufgeführten Geräte können Sie nutzen?

70.0 Smartphone
26.8 Tablet
60.7 Notebook / Computer
7.4 E-Books
12.2 nichts von dem Genannten

31% der Befragten gaben an, E-Books zu lesen. Die geringste Anzahl von E-Book-Lesern befindet sich in der Westukraine (26%). Einwohner von Großstädten (ab 100.000 Einwohnern) lesen häufiger elektronische Bücher (36%) als Einwohner von kleinen und mittleren Städten (28%) und Dörfern (28%).

Am häufigsten lesen Beschäftigte der Sparten Öffentliche Verwaltung, Strafverfolgungsorgane, Gerichte, der Streitkräfte (47%) sowie der Bildung, Wissenschaft, des Gesundheitswesens, der Kultur, der Medien (42%) E-Books, am seltensten Beschäftigte im Finanzsektor, im Transportwesen, Energiesektor, in der Industrie (25%) sowie in Handel und Dienstleistungen (25%).

Bei den nach Sozialstatus aufgeschlüsselten Gruppen lesen / hören Studenten und Auszubildende am häufigsten (58%) und Rentner am seltensten (14%) E-Books. Von den Befragten mit höherer Bildung lesen 46% solche Bücher, von den Befragten mit Realschulabschluss nur 21%, von denen mit Mittelschulabschluss 24%. Je höher der Wohlstand der Befragten ist, desto häufiger lesen sie Bücher (von 20% in der am wenigsten materiell abgesicherten Gruppe bis 42% in der am besten materiell abgesicherten Gruppe).

Frauen lesen E-Books etwas häufiger als Männer (jeweils 34% bzw. 29%), je jünger die Befragten sind, desto häufiger lesen sie E-Books (ihr Anteil steigt von 17% in der Altersgruppe von 46-59 auf 47% von denjenigen, die 15 bis 25 Jahre alt sind).

Von denjenigen, die E-Books lesen, gaben 21% an, dass sie lieber auf Ukrainisch lesen, 30% auf Russisch und 48% entschieden sich für die Antwort »auf Originalsprache, wenn ich sie gut kenne « oder »egal, wenn ich die Sprache gut kenne«.

Lesen Sie E-Books — Bücher auf dem Notebook / Computer / Tablet, Smartphone?

Ja
k. A.
Nein

17% der Befragten gab an, dass sie im letzten Jahr Hörbücher gehört haben. Die Einwohner von Großstädten (mit mehr als 100.000 Einwohnern) taten dies häufiger (22%) als die in anderen Städten und Ortschaften. Etwas häufiger als die Beschäftigten anderer Sparten. taten es die Beschäftigten der Sparten Bildung, Wissenschaft, Gesundheitswesen, Kultur, Medien (23%) Bei den nach Sozialstatus aufgeschlüsselten Gruppen führen deutlich Studenten und Auszubildende (36%), am wenigsten hörten Rentner Hörbücher (8%). Von den Befragten mit höherer Bildung hörten solche Bücher 24%, von denjenigen mit Realschulabschluss nur 12%, von denen mit Mittlerer Reife 14%. Je höher das Niveau des Wohlstands der Befragten, desto häufiger hörten sie Hörbücher (von 11% in der am wenigsten finanziell abgesicherten Gruppe bis zu 20% in den stärksten finanziell abgesicherten).

Je jünger die Befragten, desto mehr hören sie Hörbücher (ihr Anteil steigt von 10% in der Altersgruppe 46-59 Jahre auf 28% bei denen von 15 bis 25 Jahren).
Etwas weniger hören oft diejenigen Hörbücher, die zuhause Ukrainisch sprechen (14%) im Vergleich zu denen, die Russisch (19%) oder sowohl Ukrainisch als auch Russisch sprechen
(19%).

Von denen, die Hörbücher hören, sagten 22%, dass es ihnen leichter falle, Bücher auf Ukrainisch anzuhören, 27% auf Russisch, 49% wählten die Antwort »in jeder Originalsprache, wenn ich sie gut kenne« oder »egal, wenn ich die Sprache gut beherrsche«.

Haben Sie im vergangenen Jahr Hörbücher mit dem Notebook / Computer, Tablet, Smartphone, Player gehört?

Ja
k. A.
Nein

Gründe für die Weigerung, Bücher zu lesen und zu kaufen

 

Diejenigen Befragten, die weder gedruckte noch elektronische Bücher noch Hörbücher jemals lesen oder hören, erklären dies oft mit mangelndem Bedarf oder Wunsch (diesen Grund gaben 69% der Befragten an, die nicht lesen). Nur 11% von ihnen nennen als Ursache die Unerschwinglichkeit von Büchern, 7% den Mangel an guten, interessanten, qualitativ hochwertigen und nützlichen Büchern. Und als Grund dafür, warum sie Bücher nicht kaufen, nennen sie am häufigsten, dass sie sie nicht brauchen (55%), der zweithäufigst genannte Grund ist fehlendes Geld (dies nannten 22% von denen, die nie Bücher lesen. Bei den Vertretern der ärmsten Bevölkerungsgruppe ist der Geldknappheit jedoch einer der Hauptgründe für die Weigerung, Bücher zu kaufen (44%).

Warum lesen Sie keine Bücher?

geben Sie bis zu drei Gründen an

Warum kaufen Sie keine Bücher?

Nennen Sie einen Hauptgrund

Nur 28 % der Befrgaten, die niemals Bücher lesen, geben an, dass ihnen die Eltern in der Kindheit keine Bücher vorgelesen haben.

Haben Ihnen in der Kindheit die Eltern Bücher vorgelesen?

усі відповіді респондентів, які відповіли, що ніколи не читають ні друкованих, ні електронних / аудіо книжок
placeholder Ja
placeholder Ja, aber nicht genug
placeholder Nein, sie haben nicht vorgelesen
placeholder Weiß nicht, k. A.

Um zu erklären, warum sie keine E-Books lesen / kaufen, sagen die Befragten meistens, dass sie sie nicht brauchen oder wollen (46 % von denen, die keine E-Books lesen), dass sie lieber Bücher auf Papier lesen (30 %) und dass das Lesen von E-Books stärker die Augen ermüdet (16 %). Je älter die Befragten, desto häufiger nennen sie als Grund, dass ihnen das Lesen auf Papier besser gefällt, dass das Lesen von E-Books die Augen ermüdet, dass sie sich keine E-Books leisten können, dass sie keinen Zugang zum Internet haben. Je jünger die Befragten sind, desto mehr geben diejenigen, die keine E-Books lesen, an, keinen Bedarf oder keinen Wunsch zu haben. 

Zeiten für das Bücherlesen und Umstände des Lesens

 

In der Regel lesen die Befragten 1-2 Stunden am Tag (25 %) oder eine halbe bis eine Stunde (23 %). Deutlich weniger lesen mehr als 2 Stunden pro Tag (13 %) und nur 3 % wenige Minuten. 31 % der Befragten lesen überhaupt keine Bücher. Einwohner in Großstädten verbringen die meiste Zeit mit Lesen, 44 % lesen mehr als eine Stunde am Tag, Einwohner von kleineren und mittleren Städten 34 %, Einwohner von Dörfern 33 %. Unter den Beschäftigten in den Sparten Bildung, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Kultur verbringen 55 % mehr als eine Stunde am Tag mit Lesen, weniger hoch sind die Angaben bei den Beschäftigten der Branchen Finanzen, Verkehrswesen, Energiewirtschaft und Industrie, sie widmen dem Lesen am wenigsten Zeit (nur 28 % mehr als eine Stunde am Tag). Unter den nach Sozialstatus aufgeschlüsselten Gruppen lesen / hören Studenten und Auszubildende am häufigsten (55 % über eine Stunde am Tag). Die meiste Zeit widmen dem Lesen Menschen mit höherer Bildung (58 % mehr als eine Stunde am Tag).

Je höher der Wohlstand der Befragten, desto mehr Zeit widmen sie dem Lesen (wenn bei denen, die bei Lebensmitteln sparen müssen oder bei denen es nur zur Verpflegung reicht, 32 % mehr als eine Stunde am Tag dem Lesen widmen, so sind das bei denen, bei denen es auch reicht, um teure Einkäufe zu tätigen, 45 %. Frauen lesen mehr als Männer – 44 % bzw. 31 % lesen mehr als eine Stunde am Tag.

Am meisten Zeit verbringt die Jugend mit Lesen, 43 % mehr als eine Stunde am Tag.

Wenn Sie sich einen typischen Tag vorstellen, an dem Sie lesen, wie lange dauert Ihre Lektüre?

усі % von allen Befragten
placeholder Einige Minuten
placeholder Von einer halben Stunde bis zu einer Stunde
placeholder 1-2 Stunden
placeholder Ca. 2 Stunden
placeholder Weiß nicht , k. A.

Kindern vorlesen

 

Nur 20% der Befragten lesen Kindern täglich oder mehrmals pro Woche Bücher vor, 9% einige Male im Monat, 4% einige Male oder einmal im Jahr, 14% niemals (31% lesen überhaupt nicht Bücher vor und 21% lesen keine Bücher vor, weil sie keine Kinder haben). Vertreter derjenigen Gruppen von Befragten, die selber häufiger lesen, lesen auch häufiger Kindern vor. So lesen Kinder von Beschäftigten aus den Sparten Bildung, Wissenschaft, Gesundheitswesen und Kultur und Medien 32% mindestens einmal pro Woche vor. Erwartungsgemäß lesen auch Hausfrauen ihren Kindern häufiger vor (36 % mindestens mehrmals pro Woche) und Frauen häufiger als Männer (28 % bzw. 10 % mindestens mehrmals pro Woche).

 

Lesepräferenzen: Sprache, Genres

 

Wahl der Sprache des Buches

 

Der Anteil der Leser, die Bücher in russischer Sprache wählen (28%), ist etwas höher als der Anteil der Leser, die Bücher in ukrainischer Sprache wählen (24%). Meistens wählen die Leser jedoch die Sprache, in der das Buch geschrieben wurde (33%). Für weitere 12% der Leser spielt die Sprache des Buches keine Rolle.

Die Wahl der Sprache des Buches hat bestimmte Besonderheiten, abhängig von unterschiedlichen soziodemographischen Merkmalen. Insbesondere jüngere Befragte bevorzugen etwas häufiger Bücher in ukrainischer Sprache. So geben in der Altersgruppe von 15 bis 25 Jahren 30% der Leser an, dass Ihnen das Lesen in ukrainischer Sprache eher liegt, und 25% in russischer Sprache. In der Altersgruppe von 26-35 Jahren liegen diese Zahlen bei 24% bzw. 26%. Bei den 39- bis 45-jährigen Lesern bevorzugen die ukrainische Sprache 21%, die russische 31% und bei den Lesern im Alter von 46-59 Jahren 23% bzw. 31%.

Wie häufig lesen Sie Kindern vor?

усі
placeholder Täglich
placeholder Mehrmals pro Woche
placeholder Einige Male im Monat
placeholder Einige Male im Jahr
placeholder Einmal im Jahr
placeholder Nie
placeholder Ich habe keine Kinder

In welcher Sprache fällt es Ihnen leichter zu lesen?

усі % von denen, die Bücher lesen
placeholder Ukrainisch
placeholder Russisch
placeholder Originalsprache, wenn ich sie gut kenne
placeholder Egal, wenn ich die Sprache gut kenne

Die Mehrheit der Leser in der Westukraine bevorzugt Bücher in ukrainischer Sprache (61% wählen das ukrainische, 6% das russische Buch). Die Mehrheit der Leser in der Südukraine bevorzugen Bücher in russischer Sprache (8% wählen das ukrainische, 51% das russische Buch), ebenso die in der Ostukraine (5% wählen das ukrainische, 50% das russische Buch). In der Zentralukraine wählen ungefähr gleich viele Leser Bücher in ukrainischer (21%) und in russischer Sprache (20%), und die meisten Leser dieser Region können Bücher in beiden Sprachen, Ukrainisch und Russisch, lesen.

Die Wahl der Sprache hängt bis zu einem gewissen Grad von der Größe des Wohnortes ab: In Großstädten (mit einer Bevölkerung von mehr als 100.000 Einwohnern) wird die russische Sprache mit größerer Wahrscheinlichkeit gewählt (37% gegenüber 15% der ukrainischen), in Dörfern das Ukrainische (38% gegenüber 17% des Russischen) und in Kleinstädten wird in gleicher Weise das Ukrainische (25%) und Russische (26%) gewählt.

Natürlicherweise hängt die Sprache, in der es leichter fällt, Bücher zu lesen, von der Sprache ab, in der die Befragten zuhause sprechen. Es gibt jedoch bestimmte Besonderheiten. Ungefähr gleich viele Leser, die zu Hause Ukrainisch sprechen, sagen, es sei bequemer, Bücher auf Ukrainisch (47%) oder in beiden Sprachen – also Ukrainisch und Russisch – (45%) zu lesen. Bei den (zuhause) russischsprachigen Lesern sieht das Bild ganz anders aus: Fast zwei Drittel von ihnen (62%) sagen, dass es bequemer ist, Bücher auf Russisch zu lesen, und ein Drittel (34%) in beiden Sprachen. 62% der (zuhause) zweisprachigen Leser gaben an, dass es bequem sei, Bücher in beiden Sprachen zu lesen. Der Rest ist jedoch bevorzugt erheblich öfter die russische Sprache (27% gegenüber 9%, die das Ukrainische bevorzugen).

Beliebtheit von Büchern nach Genre

 

Das bei den ukrainischen Lesern beliebteste Genre sind moderne Krimis: ein Drittel der Leser (34%) las im letzten Jahr Bücher dieses Genres sowie Klassiker (32%). Jeder vierte bis fünfte Leser las im Laufe des Jahres Science Fiction oder Fantasy (24%), LehrbLehrmittelücher und LehrmittelLehrmittel (24%), Bücher über Psychologie und Selbstentwicklung (23%), Kinder- und Jugendliteratur (22%), Liebesromane, moderne Romane und wissenschaftliche oder populärwissenschaftliche Publikationen (21%). Fach- und Business-Literatur wurden von 19% der Lesern, Enzyklopädien und Wörterbücher sowie Ratgeber von 14% der Lesern gelesen. 12% der Leser lasen im Laufe des Jahres Thriller, Mystik oder Horror sowie Kunstbände, und 11% Biografien und Memoiren. Jeder zehnte Leser las Bücher mit religiösem Inhalt und Gedichte, und nur 4% der Leser lasen Comics und Graphic Novels.

Welches Genre von Büchern haben Sie letztes Jahr gelesen?

Und welche haben Sie gekauft?

Es fällt auf, dass die Beliebtheit verschiedenerer Genres sich zwischen den unterschiedlichen Befragtengruppen signifikant unterscheidet. Vor allem zwischen Frauen und Männern ist die Beliebtheit von Genres absolut verschieden.

So sind bei den weiblichen Lesern die populärsten Genres Klassiker und Liebesromane (34% der Leserinnen lasen im Laufe des Jahres Bücher dieser Gattungen). 31% der Leserinnen lasen Kinder- und Jugendliteratur, 29% moderne Krimis und moderne Romane, 28% Bücher über Psychologie und Weiterentwicklung, 25% Lehrbücher. Etwas weniger Frauen lasen Science Fiction und Fantasy (18%), Fach- und Business-Literatur (17%), Ratgeber (16%), wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Publikationen sowie Enzyklopädien und Wörterbücher (ca. 15%). 13% der Leserinnen lasen im Laufe des Jahres Kunstbände, 12% Gedichte, 11% Bücher mit religiösem Inhalt. Biografien und Memoiren lasen das ganze Jahr über 9% Leserinnen, Thriller, Mystik, Horror 8%, Comics und Graphic Novels 2%.
Ein völlig anderes Bild zeigt die Beliebtheit von Genres bei den Männern. Am beliebtesten sind bei den Männern moderne Krimis (40% der Leser lasen sie im Laufe des Jahres). Ein Drittel (33%) der männlichen Leser las im Laufe des Jahres Science Fiktion oder Fantasy, und 28% Klassiker sowie wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Publikationen. 23% der Leser lasen Lehrbücher und LehrmittelLehrmittel, 22% Fach- und Business-Literatur und 17% Thriller, Mystik, Horror sowie Bücher zur Psychologie und Weiterentwicklung. Enzyklopädien und Wörterbücher sowie Biografien und Memoiren wurden von 14% der männlichen Leser gelesen. 11% der Männer lasen Kinder- und Jugendliteratur sowie angewandte Literatur, 10% Kunstbände, 9% moderne Romane. 7% der Leser lasen Bücher mit religiösem Inhalt und Gedichte, 6% Comics und Graphic Novels. Am schlechtesten schneiden bei den Männern Liebesromane ab (4%).

Bei der Beliebtheit von Genres gibt es auch Unterschiede, die von anderen Indikatoren abhängen, aber sie spielen keine so große Bedeutung.

So lasen im Westen der Ukraine im Vergleich zu anderen Regionen deutlich mehr Menschen Bücher mit religiösem Inhalt. Wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Publikationen wurden häufiger in der West- und Südukraine genannt, ebenso Bücher zur Psychologie und Lehrbücher. In der Ost- und Südukraine las man im Vergleich zum Zentrum und Westen deutlich öfter Kunstbände.

Wie oft lesen Sie Bücher verschiedener Genres? (% von denen, die Bücher lesen)

nie
einige Male pro Jahr
einige Male pro Monat
einige Male pro Woche
täglich
icon_name Klassiker
icon_name Liebesromane
icon_name Fantasy
icon_name Wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Bände
icon_name Bücher zur Psychologie, Selbstentwicklung
icon_name Bücher religiösen Inhalts
icon_name Anleitungsbücher, Hobbybücher
icon_name Enzyklopädien und Wörterbücher
icon_name Kunstbände
icon_name Moderne Krimis
icon_name Moderne Romane
icon_name Thriller, Mystik, Horror
icon_name Fachliteratur / Business-Literatur
icon_name Biografien, Erinnerungen
icon_name Hand- und Lehrbücher
icon_name Literatur für Kinder und Jugendliche
icon_name Comics und Graphic Novels
icon_name Poesie

Die Vertreter der älteren Altersgruppen lesen im Vergleich zu den jüngeren häufiger Klassiker, moderne Krimis, Biografien, religiöse Bücher und Kunstbände. Die Vertreter der jüngeren Altersgruppe lesen häufiger Science Fiction und Fantasy, Lehrbücher und LehrmittelLehrmittel. Die Vertreter mittleren Alters lesen häufig Fach- und Business-Literatur, aber auch Kinder- und Jugendliteratur. Poesie wurde häufiger von Vertretern der jüngeren und älteren Altersgruppen gelesen.

Fragt man nach der Häufigkeit des Lesens von Literatur verschiedener Genres, so ähnelt das Bild ganz allgemein dem, was sich aus den Antworten auf die Frage nach den im Laufe des Jahres gelesenen Büchern verschiedener Genres ergab, aber es gibt bemerkenswerte Besonderheiten. Wenn Leser Bücher der Mehrzahl von Genres lesen, dann tun die meisten das mehrmals im Jahr oder im Monat.

Es gibt jedoch bemerkenswerte Ausnahmen. Aufgrund der Besonderheiten dieser Literatur lesen 8% der Leser täglich oder mehrmals pro Woche (11%) Lehrbücher und Lehrmittel. Ebenfalls häufig wird Kinder- und Jugendliteratur gelesen (6% täglich, 12% mehrmals pro Woche). Fach- und Business-Literatur werden täglich von 2%, mehrmals in der Woche von 7 % der Leser gelesen.

Bei der Beantwortung der Frage, welche Bücher-Genres sie im Laufe des Jahres kauften, antwortete mehr als ein Drittel (38%) derjenigen, die Bücher lesen, dass sie keine Bücher kauften. Bücher aus verschiedenen Genres kauften im Laufe des Jahres zweieinhalb bis dreieinhalb Mal weniger als sie lasen. Es gibt jedoch gewisse Abweichungen. Der prozentuale Unterschied zwischen gekauften und gelesenen Büchern ist bemerkenswert größer bei der Kinder- und Jugendliteratur (sie wurden von 22% gelesen, aber von 17% gekauft) und bei Lehrbüchern und didaktischem Material (24% bzw. 14%). Vergleichsweise geringer (im Verhältnis zum Lesen) ist er beim Kauf von Poesiebänden aus (10% der Leser lasen, aber 3% kauften sie) und bei Büchern mit religiösem Inhalt (10% bzw. 2%).

Dementsprechend zeichnen sich die Besonderheiten des Bucherwerbs bei den unterschiedlichen sozio-demografischen Gruppen durch Ähnliches aus, was auch die größeren Unterschiede des Leseverhaltens von Männern und Frauen charakterisiert. Darüber hinaus antworteten Leser erheblich häufiger als Leserinnen, dass sie im Verlauf des Jahres keine Bücher gekauft hatten (47% gegenüber 30%). Außerdem nimmt der Anteil der Leser, die keine Bücher gekauft haben, mit dem zunehmenden Einkommen der Befragten ab.

Die Leser wurden auch gefragt, welche Texte sie gerne lesen würden, dazu aber bislang noch keine geeigneten Bücher fanden. 30% der Leser gaben an, dass es solche Texte nicht gibt. Texte verschiedener Gattungen, die den Lesern fehlen, wurden 3-4 mal seltener als Bücher dieser Gattungen genannt. Relativ seltener wurde das Fehlen folgender Texte erwähnt: Liebesromane, Kinder- und Jugendliteratur, Ratgeber und Lehrbücher. Abweichungen zur Gegenseite lassen sich beobachten bei Comics und Graphic Novels. Während 4% der Leser sie lesen, antworteten 2 %, dass sie sie gerne lesen würden, aber keine lesenswerten Bücher finden. Wie bei anderen Fragen zu den Genrepräferenzen der Leser lassen sich signifikante Unterschiede je nach Geschlecht des Befragten feststellen.

 

Buchkauf: Die Rolle von Preisen, Motivation und Einkaufsort

 

Möglichkeiten zum Buchkauf

 

Auf die Frage, wo die Bücher, die sie im letzten Jahr gelesen haben, herstammten, gaben 35% der Befragten an, sie gekauft, 29%, sie von Freunden geliehen, 21% sie kostenlos heruntergeladen, 16% sie aus dem eigenen Buchbestand , 15% sie in der Bibliothek und 4% in der Schulbibliothek entliehen zu haben.

Einwohner von Städten kaufen Bücher etwas häufiger als Einwohner von Dörfern, ebenso leihen sie sich öfter Bücher von Freunden. Einwohner von Großstädten laden häufiger Bücher herunter als Einwohner von mittleren und kleinen Städten und Dörfern, ebenfalls nahmen sie häufiger Bücher aus dem eigenen Buchbestand.

Beschäftigte aus den Sparten Bildung, Wissenschaft, Gesundheitswesen, Kultur, Medien kauften Bücher häufiger als Vertreter anderer Gruppen, holten sie aus Bibliotheken, liehen sie bei Freunden.

Von den nach Sozialstatus aufgeschlüsselten Gruppen kauften am häufigsten Studenten, Auszubildende und Hausfrauen Bücher. Studenten und Auszubildende luden öfter als andere kostenlos Bücher herunter, holten sie aber auch aus Schulbibliotheken.
Je höher der Bildungsrad der Befragten, desto häufiger kauften sie Bücher, luden sie kostenlos herunter, holten sie in der Bibliothek, nahmen sie aus dem eigenen Buchbestand, liehen sie von Freunden.

Befragte mit hohem Einkommen kauften häufiger als Befragte mit niedrigem Einkommen Bücher und luden sie kostenlos herunter.

Häufiger als Männer kauften Frauen Bücher, holten sie aus der Bibliothek, nahmen sie aus dem eigenen Buchbestand, liehen sie von Freunden. Vertreter der Altersgruppe von 46 bis 59 Jahren kauften seltener Bücher als Vertreter jüngerer Altersgruppen. Je jünger die Befragten, desto öfter luden sie Bücher kostenlos herunter und desto seltener nahmen sie sie aus dem eigenen Buchbestand.

Diejenigen, die es vorziehen, Bücher auf Ukrainisch zu lesen, kaufen häufiger Bücher als diejenigen, die es vorziehen, Bücher auf Russisch zu lesen, und laden sie seltener aus dem Internet herunter. Letzteres kann zum großen Teil darauf zurückzuführen sein, dass die meisten russischsprachigen Befragten in Großstädten leben, wo die Internetnutzung höher ist, und es daher mehr Möglichkeiten gibt, Bücher aus dem Internet herunterzuladen.

Zu welchen Preiskategorien zählten die Bücher, die Sie in den letzten drei Monaten gekauft haben?

(Mehrfachnennungen möglich), % von denen, die Bücher lesen

усі
placeholder Bis 65 UAH (2 €)
placeholder 65–150 UAH (2-4,50 €)
placeholder 150–250 UAH (4,50-8 €)
placeholder Teurer als UAH (8 €)
placeholder Keine Bücher gekauft
placeholder Weiß nicht, k. A.

Wie viele E-Books haben Sie im vergangenen Jahr kostenlos heruntergeladen?

Legen Sie eine kleine Hausbibliothek an?

% von denen, die Bücher lesen

Ja
Weiß nicht
Nein

Preis der erworbenen Bücher

 

Die Käufer gaben für das zuletzt gekaufte Buches im Schnitt 135 UAH (3,50 €) aus.

Die Einwohner im Süden und Osten des Landes kauften Bücher zu einem höheren Preis als die Einwohner des Westens und des Zentrums des Landes, ebenso bezahlten die Einwohner von Großstädten höhere Preise als die Einwohner von mittleren und kleinen Städten und Dörfern, höhere Preise für Bücher bezahlten Studenten, Auszubildende und Unternehmer, Menschen mit höherem Bildungsgrad gaben mehr aus als Befragte mit Fachschul- und Mittelschulabschluß, Befragte mit hohem Einkommen kauften teurere Bücher als Befragte mit niedrigem Einkommen, Männer kauften teurere Bücher als Frauen, diejenigen, die lieber Russisch lesen, und diejenigen, die »egal, wenn ich die Sprache kenne« antworteten, kauften teurere Bücher als diejenigen, die die Lektüre in ukrainischer Sprache bevorzugen. Dieselben Tendenzen werden bestätigt durch die Verteilung der Antworten auf die Frage: »Zu welcher Preiskategorie gehörten die Bücher, die Sie in den letzten drei Monaten gekauft haben?«

Texte welcher Genres würden Sie gerne lesen, wenn es akzeptable Angebote gäbe, was bis jetzt nicht der Fall war?

Motivation bei der Auswahl eines Buches

 

Den größten Einfluss auf die Wahl eines Buches üben beim Kauf Empfehlungen von Freunden aus (46% derjenigen, die Bücher lesen, geben dies an). 26% nennen als Einflussfaktor bei der Wahl den Autor, 24% die Inhaltsangabe im Buch (»Klappentext«), 19% den Preis, 13% die Sprache (ukrainisch / russisch) des Buches, 13% die Qualität von Text oder Übersetzung, 12% Bewertungen in den sozialen Netzwerken oder auf Verkaufsseiten, 12% das Design des Einbandes / den visuellen Eindruck des Bandes insgesamt, 12% Empfehlungen des Verkäufers, 11% Buchbesprechungen und Literaturübersichten in Presse und Online-Medien, 10% die Qualität von Druck und Papier, 10% Hinweise auf Buchwebseiten, 5% den Verlag, 5% Erwähnungen im Fernsehen und Radio.

Von denjenigen, die im vergangenen Jahr mindestens ein Buch gekauft haben, kauften 39% Bücher als Geschenk, nur 3%, um den Autor finanziell zu unterstützen (selbst wenn sie dieses Buch nicht unbedingt brauchten) und die gleichen 3%, um den Verlag finanziell zu unterstützen .

Dorfeinwohner kauften seltener als die Gesamtzahl der Befragten Bücher zum Verschenken (29%). Der Anteil derjenigen, die Bücher als Geschenk gekauft haben, steigt mit dem Alter der Befragten (von 33% in der jüngsten Altersgruppe auf 47% in der ältesten). Der Kauf von Büchern zur finanziellen Unterstützung des Verfassers oder Verlags ist in allen Befragungsgruppen praktisch gleich niedrig.

Was übt den meisten Einfluss auf die Wahl eines Buches aus?

Einkaufsort für Bücher

 

Am häufigsten werden Bücher in kleinen lokalen Buchhandlungen (das gaben 25% von denen an, die Bücher lesen), auf dem Markt (20%), in großen Buchhandelsketten (17%), in Supermärkten (12%), auf Buchmessen (12 %) und in großen Online-Buchhandlungen (10%) gekauft. 6% bestellen Bücher im Katalog, 6% kaufen sie auf den Webseiten der Verlage, 6% bei Antiquaren, 3% bei Buchpräsentationen, 0,4% in Coworkings / Cafés, 0,3% auf Tankstellen und bei anderen nicht spezialisierten Verkaufsstellen .

Einwohner von Großstädten kaufen häufiger als Einwohner von mittleren und kleinen Städten und Dörfern Bücher in großen Buchhandelsketten (22%, 13% bzw. 13%), in Supermärkten (17%, 8% und 9%) und seltener in kleinen lokalen Buchhandlungen (21%, 30% und 28%). Einwohner von Dörfern kaufen selten Bücher in Online-Shops (6%).

Befragte mit höherem Bildungsgrad kaufen häufiger als Befragte mit Fachschul- oder Mittelschulabschluß Bücher in großen Buchladenketten (24%, 13% und 8%) und in Supermärkten (15%, 9% bzw. 9%). Frauen kaufen häufiger als Männer Bücher in kleinen lokalen Buchhandlungen (30% bzw. 19%) und in Supermärkten (14% bzw. 9%).

Je jünger die Befragten, desto häufiger kaufen sie Bücher in Online-Shops (ihr Anteil steigt von 5% bei den 46- bis 59-Jährigen auf 15% bei den 15- bis 25-Jährigen. Die Vertreter der jüngsten Altersgruppe kaufen dagegen seltener als Vertreter anderer Altersgruppen Bücher auf dem Markt (13%).

Wo kaufen Sie Bücher?

усі % von denen, die Bücher lesen
placeholder In großen Internet-Buchläden (yakaboo, Amazon usw.)
placeholder Auf den Webseiten der Verlage
placeholder In großen Buchhandelsketten (Buchhandlung Je, Bukwa usw.)
placeholder Aus dem Katalog
placeholder In Supermärkten
placeholder Auf Buchmessen
placeholder Bei Antiquaren
placeholder Bei Buchvorstellungen
placeholder Im Coworking / Café
placeholder In kleinen lokalen Buchläden
placeholder Auf dem Markt
placeholder Auf Tankstellen und bei anderen nichtspezialisierten Verkaufsstellen
placeholder Anderswo
placeholder Ich kaufe nicht
placeholder Weiß nicht

Im letzten Jahr haben 24% von denen, die lesen, Bücher auf Buchmessen gekauft. 17% haben hier ein bis fünf Bücher, 2% sechs bis zehn, 0,5 zehn bis fünfundzwanzig und 0,2% fünfundzanzig bis fünfzig Bücher gekauft:

Wie viele Bücher haben Sie auf Buchmessen im letzten Jahr gekauft?

Nutzen Sie ganz allgemein Abonnements für digitale Inhalte (Bücher, Musik, Kino usw.)?

% von denen, die E-Books / Hörbücher lesen / hören

ja
k.A.
nein

Woher stammten Sie die Bücher, die im Verlauf des letzten Jahres gelesen haben?

Hausbibliotheken

 

38% derjenigen Befragten, die Bücher lesen, legen eine eigene kleine Hausbibliothek an. Je höher das Bildungsniveau und je höher das Alter der Befragten, desto häufiger legen sie sie an. Frauen tun das häufiger als Männer. Die Befragten, die in ihren Familien Ukrainisch (oder Ukrainisch und Russisch) sprechen, haben häufiger einen eigenen Buchbestand als diejenigen, bei denen zu Hause Russisch gesprochen wird. Entsprechend legen die Befragten, die die Leküre in ukrainischer Sprache bevorzugen, eher eine kleine Hausbibliothek an als diejenigen, die Bücher in russischer Sprache bevorzugen.

Diejenigen, die keine kleine Hausbibliothek anlegen, erklären dies am häufigsten mit Platzmangel (36%) und auch damit, dass sie keine eigene Bibliothek benötigen (28%). 14% glauben, dass die Bibliothek durch E-Books ersetzt werden kann, und 6%, dass eine Bibliothek beim Umzug unpraktisch ist.

Legen Sie eine kleine Hausbibliothek an?

% von allen Befragten

Ja
Weiß nicht
Nein

Warum legen Sie keine kleine Hausbibliothek an?

% von denen, die Bücher lesen und keine Hausbibliothek aufbauen

35.7 Es gibt keinen Platz, um Bücher aufzubewahren
5.5 Eine Bibliothek ist bei Umzügen unpraktisch
13.9 Es ist praktischer, E-Books zu kaufen oder herunterzuladen
28.4 Ich weiß nicht, wofür ich eine Bibliothek brauche
7.7 Andere Gründe
8.8 Weiß nicht

Welche Verlage kennen die ukrainischen Leser

 

Den Charkiwer Verlag »Ranok« kennt die größte Anzahl von Lesern der Ukraine — 10,4%. Dies belegen die Daten der gesamtukrainischen Untersuchung »Ukrainian Reading Publishing Data 2018«, welche das kulturell-verlegerische Projekt »Chytomo« gemeinsam mit dem digitalen Verlag »GUTENBERGZ« und unter Hinzuziehung des soziologischen Dienstes des »Rasumkow-Zentrums« durchgeführt hat.

Auf den zweiten Platz nach der Beliebtheit kam der Verlag »A-Ba-Ba-Ha-La-Ma-Ha« von Iwan Malkowytsch — ihn kennen 7,2% der Ukrainer.

Auf dem dritten Platz ist der »Familienfreizeitclub (KSD)« mit 6,2% der Befragten. Hinter ihm der »Verlag des Alten Löwen« (3,9%) und »Folio« (3,3%).

Die Trojka der Anführer hat sich seit vier Jahren fast nicht verändert: Bei der Untersuchung von 2014 führte die Reihenfolge der Verlage »A-Ba-Ba-Ha-La-Ma-Ha« an, dann kamen »Ranok« und der »Familienfreizeitclub (KSD)«. In der vorangehenden Studie wurden die Ukrainer allerdings zu ihrem Vertrauen in einen Verlag gefragt, nicht jedoch zur seiner Bekanntheit.

Unter die zehn »bekanntesten« Verlage gelangten: »Osnovy« (2,2%), »Bohdan-Schulbuch« (1,8%), »Veselka« (1,4%), »Osvita« (1,4%), »Svichado« (1,2%).

Den Rest der Verlage kennen weniger als ein Prozent der Ukrainer.

Da die Frage offen war (den Umfrageteilnehmern wurden keine vorbereiteten Antworten
vorgelegt), nannten 37,6% der Ukrainer keinen einzigen Verlag, oder sie beantworteten die Frage nicht, oder sie wählten als Antwort »schwer zu sagen«.

Welche ukrainischen Verlage kennen Sie?

% von denen, die kennen

Ranok

10.4 %

Ababahalamaha

7.2 %

KSD - Familienfreizeit-Club

5.0 %

Verlag des Alten Löwen

3.9 %

Folio

3.3 %

Osnowa

1.5 %
1.8
Bohdan – Schulbücher
1.4
Weselka Oswita
1.2
Svichado
1
Knyschkowyj Klub Machaon – Ukrajina
0.9
Henesa Kamenjar
0.8
Vivat Ukrajina
0.7
Selenyj pes Osnowy Pehas
Switanok
0.5
Duch i Litera Kyjiw
0.4
Dnipro Znannja Piramida
0.3
Biblos Hramota Karawela
Naukowa Dumka Prawo
0.2
Astroljabija Globus Glorija
Hraschda KM-Books (Krajina Mrij) Knyhy XXI / Books XXI
Komora Litera Mandriwez
Nasch Format Presa Ukrainy Proswita
Ukrajinskyj priorytet Schkola
0.1
Terra Incognita Abetka Asalija
Akademija Apriori Brajt books
Wysokyj Samok Wolyn Kaska
Kalwarija Karpaty Karpatska Wescha
Lybid Misioner Nadstyrja
Pero Pidrutschnyki i posibnyky Prolisok
Ridna Mova Ruta Skif
Slowo Smoloskyp Sofija
Tawrija Tesa Fabula
Faktor Tschumazkyj schljach Jaroslawiw Wal
Apostol Apostrof Bak
Barwinok Wolynski oberehy Dschura
Dyke Pole Egmont Elwik
Schytomyrdruk KWIZ Kyjiwska prawda
Knyholaw Komubook Leleka
Majak Mrija Nasch Dim
Nebo Nowa Knyha Pjanyj korabel
Papuha Pelikan Podillja
Port Royal Promin SAMIT-KNYHA
Swit znan Smirna Sonetschko
Spolom STRIM Sjajwo
Tatyscho Twerdynja Triumf
Fort Schkilnyj Svit Schkoljaryk
Junisoft
31.4
ich lese überhaupt keine Bücher
12.2
ich kenne keinen
15.5
schwer zu beantworten
9.9
keine Antwort

Popularität der modernen ukrainischen Autoren

 

Wen kennen Sie von den modernen ukrainischen Autorinnen und Autoren?

% von denen, die gekannt haben
% von denen, die gelesen haben
ph

Kostenko, Lina

9.7 %
5.8 %
ph

Zhadan, Serhij

6.9 %
3.9 %
ph

Andruchowytsch, Jurij

4.7 %
2.4 %
ph

Sabuschko, Oksana

4.3 %
2.6 %
ph

Schkljar, Wassyl

3.9 %
2.2 %
ph

Daschwar, Ljuko (Tschernowa, Iryna)

3.0 %
2.3 %
0.9%
Rosdobuldko, Iren
1%
Karpa, Irena
0.8%
Deresch, Ljubko
0.4%
Wynnytschuk, Jurij
Prochasko, Taras
Brüder Kapranowy
0.5%
Matios, Marija
Lys, Wolodymyr
Isdryk, Jurij
0.6%
Kurkow, Andrej
0.7%
Poderewjanskyj, Les
0.1%
Talan, Switlana Humenjuk, Nadija
Lusina, Lada Olijnyk, Borys
Wilar, Symona (Natalja Obraszowa) Petschorna, Olena
Djatschenky, Maryna und Serhij Pronin, Jel.
Wolkow, Oleksij Skrabin, Kusma
Hawrosch, Oleksandr
Malyk, Halyna
Motrytsch, Kateryna
Nizoj, Larysa
Pokaltschuk, Jurij
Awramenko, Oleh
Werbytsch, Wiktor
Wynnyk, Jurij
Drosdow, Ostap
Irwanez, Oleksandr
Lajuk, Myroslaw
Ljutyj, Hryhorij
Moskalez, Kost
Muchaskyj, Antin D. (Orest Ljutyj)
Pahutjak, Halyna
Sydorenko, Oleksandr
Tschemerys, Walentyn
Tschula, Oleksij
0.2%
Kokotjucha, Andrij
Kidruk, Max
Wdowytschenko, Halyna
Malkowytsch, Iwan
Mednikowa, Maryna
Herasymjuk, Wassyl
Scholdak, Bohdan
Kalytko, Kateryna
Maljartschuk, Tetjana
0%
Dotschynez, Myroslaw
Kornij, Dara
Andrusiv, Wiktor
Romantschuk, Lesja
Woronyna, Lesja
Denysenko, Oleksandr
Iwanzowa, Mila
Kolomijtschuk, Bogdan
Kusiw, Oksana
Ljubka, Andrij
Malihon, Anna
Brest, Martin
Mastjerowa, Walentyna
Mensatjuk, Zirka
Nikolasson, Oleksij
Ponomarenko, Ljubow
Rutkiwskyj, Wolodymyr
Storoschuk, Walentyna
Uschkalow, Oleksandr
Fialko, Nina
Andrijewska, Emma
Babkina, Kateryna
Bedryk, Jurij
Bilous, Dmytro
Biltschenko, Jewhenija
Bondarenko, Dmytro
Haljanowa, Tina
Hnatko, Daryna
Horbatjuk, Wasyl
Hranezka, Wiktorija
Hryhoruk, Anatolij
Hrydin, Serhij
Hrynda, Stanislaw
Hryschtschuk, Anatolij
Dermanskyj, Oleksandr
Dytschuk, Bohdan
Dimarow, Anatolij
Dnistrowyj, Anatolij
Doroschenko, Hanna
Drobnyj, Iwan
Dupeschko, Maksym
ДDurunda, Andrij
Jeschkiljew, Wolodymyr
Sabila, Natalja
Sahrebelnyj, Pawlo
Iwtschenko
Inn, Sinajida
Kornijtschuk, Nadija
Korotytsch, Witalij
Krawtschuk, Wasyl
Krywoschyj, Oleksandr
Kryschaniwskyj, Petro
Lytwyn
Liwin, Mark (Walerij Kateruschyn)
Lojko, Serhij
Lukjanenko, Lewko
Ljudkewytsch, Marija
Ljaschtschuk, Wasyl
Mahda, Jewhen
Fraj, Maks (Martyntschuk, Switlana und Stopin, Ihor)
Malysch
Maruschtschak, Anatolij
Melnyk, Jaroslaw
Myched, Oleksandr
Milewytsch, Ljubov
Milewska, Anastasija
Muschketyk, Jurij
Prochasko, Marjana
Ratschynez, Serhij
Sawka, Marjana
Sawtschenko, Wiktor
Senzow, Oleh
Snjadanko, Natalka
Sokoljan, Maryna
Stefurak, Iwan
Suprunenko, Nina
Tata, Riwna
Tschornowil, Tetjana
Tschub, Natalja
Schewtschuk, Walerij
Schulha, Mychajlo
Schun, Marija
Schtscherbak, Mykola
Jarisch, Jaroslaw
lesen überhaupt keine Bücher
0.3%
Jaworiwskyj, Wolodymyr
1.1%
nannten Nachnamen von Klassikern der ukrainischen Literatur schwer zu beantworten
2.1%
kennen keinen

Lesen von E-Books

 

Wie bereits oben erwähnt, gaben 21% der Befragten an, dass eine der Quellen ihrer Bücher das kostenlose Herunterladen aus dem Internet ist. Dies hängt damit zusammen, dass der größere Teil der Befragten das Internet nutzt: 64% nutzen diese Informationsquelle täglich, 16% mehrmals pro Woche. Dies legt nahe, dass die Anzahl derer, die Bücher aus dem Internet beziehen, zunehmen wird.

Die Einwohner von Großstädten nutzen das Internet häufiger als die Einwohner von mittleren und kleinen Städten und Dörfern. Am häufigsten nutzten Studenten und Auszubildende das Internet, Rentner am seltensten, insgesamt gilt, je jünger die Befragten, desto häufiger nutzen sie das Internet. Befragte mit höherem Bildungsgrad nutzen das Internet häufiger als Befragte aus dem Bereich eines mittleren oder Realschulabschlusses, und Personen mit hohem Einkommen häufiger als Personen mit niedrigem Einkommen. Diejenigen, die zu Hause Russisch sprechen, nutzen das Internet häufiger als diejenigen, die Ukrainisch sprechen. Dies liegt daran, dass die meisten russischsprachigen Befragten in großen Städten leben, wo die Internetnutzung höher ist

Auf welche Geräte für das Lesen von E-Books (Hörbücher) haben Sie Zugriff?

усі
placeholder Notebook
placeholder Smartphone
placeholder Tablet
placeholder ein Gerät zum Lesen elektronischer Bücher
placeholder Player (ein anderes Gerät zum Hören von Audio-Büchern)
placeholder nichts von dem Genannten

Wie viele E-Books haben Sie im vergangenen Jahr gekauft (oder im Rahmen eines bezahlten Abonnements gelesen)?

Gründe für das Nichtlesen / Nichtkaufen von E-Books?

% von denen die NICHT E-Books / Hörbücher lesen / hören

Die große Mehrheit der E-Book-Leser (92%) lädt sie kostenlos im Internet herunter, nur 8% kaufen sie hier und da bei verschiedenen Anbietern im Internet und nur 3% nutzen ein Online-Abonnement. Nur 15% derjenigen, die E-Books oder Hörbücher lesen / hören, nutzen Abonnements für digitale Inhalte (Bücher, Musik, Filme). Am häufigsten (mehr als die Hälfte von ihnen, 52%) nennen Apple / Google Music.

Von denjenigen, die E-Books oder Hörbücher lesen / hören, wurden im Laufe des letzten Jahres zumeist ein bis fünf Bücher kostenlos heruntergeladen (52%), nur 18% haben sechs bis zehn Bücher, 8% zehn bis fünfundzwanzig Bücher, 4 % fünfundzwanzig bis fünfzig Bücher, 4% mehr als fünfzig Bücher (und 7% haben noch keine Bücher) heruntergeladen.

Bei der Beantwortung der Frage: » Wie viele E-Books haben Sie letztes Jahr gekauft (oder im Rahmen eines bezahlten Abonnement gelesen)?« antworteten 78% derjenigen, die E-Books lesen oder Hörbücher hören, mit »keine«. 12% ein bis fünf Bücher, 2% sechs bis zehn Bücher, 1% zehn bis fünfundzwanzig Bücher, 0,8% fünfundzwanzig bis fünfzig Bücher und 0,3% mehr als fünfzig Bücher.

 

Резюме

 

Die häufigste Freizeitbeschäftigung der Einwohner ist das Schauen von Fernsehsendungen. Den zweiten und dritten Platz in der Popularität teilen sich das Lesen von Printmedien (einschließlich der Internetmedien) und Aktivitäten in sozialen Netzwerken.

Am häufigsten bevorzugen es die Befragten, soziale Netzwerke und Internetmedien, Blogs und Foren zu lesen (34% bzw. 27% lesen sie täglich). Gedruckte Bücher lesen täglich nur 8%, mehrmals pro Woche 16%, E-Books oder Hörbücher 4% bzw. 11%. 36% der Befragten lesen niemals gedruckte Bücher, 65% der Befragten lesen oder hören niemals E-Books oder Hörbücher.

Je höher der Bildungsgrad der Befragten, desto häufiger lesen sie Bücher. Die Lesehäufigkeit steigt mit dem Wohlstand der Befragten etwas an. Frauen lesen häufiger Bücher als Männer. Je jünger die Befragten, desto häufiger lesen sie gedruckte Bücher.
37% der Befragten haben im letzten Jahr kein einziges gedrucktes Buch gelesen, 36% lasen ein bis fünf Bücher, 14% sechs bis zehn Bücher, 6% zehn bis fünfundzwanzig Bücher, 4% fünfundzwanzig bis fünfzig Bücher und nur 2% mehr als fünfzig Bücher. 56% der Befragten haben im letzten Jahr kein gedrucktes Buch von ukrainischen Verlagen gelesen, 26% ein bis fünf Bücher, 6% sechs bis zehn Bücher, 3% zehn bis fünfundzwanzig Bücher, 1% fünfundzwanzig bis fünfzig Bücher und nur 0,4% mehr als fünfzig Bücher.

Aus den Antworten auf die Fragen zum Lesen und Kaufen gedruckter Bücher im vergangenen Jahr wurden vier Gruppen von Befragten ermittelt: 1) Personen, die im vergangenen Jahr keine gedruckten Bücher gelesen oder gekauft haben (35% der Befragten); 2) Personen, die Bücher gelesen (aber nicht gekauft) haben ( 25%); 3) Personen, die nicht lasen, aber gedruckte Bücher gekauft haben (2%), und 4) Personen, die gedruckte Bücher gelesen und gekauft haben (38%).

Die meisten Befragten verfügen über Geräte, mit denen sie Bücher auf elektronischen Medien lesen können: Smartphones (70%), Notebooks / Computer (61%), Tablets (27%) und E-Book-Reader (7%). Allerdings lesen und hören nur 4% der Befragten täglich E-Books und Hörbücher, 11% mehrmals pro Woche. 65% der Befragten lesen oder hören keine E-Books oder Hörbücher. Meistens werden E-Books von den Befragten auf einem Smartphone gelesen. Die große Mehrheit derjenigen, die E-Books lesen, lädt sie kostenlos online herunter, nur 8% kaufen sie mal hier, mal da auf Websiten verschiedener Anbieter und nur 3% nutzen ein Online-Abonnement.

Diejenigen Befragten, die gedruckte Bücher oder E-Books oder Hörbücher nie lesen oder hören, erklären dies häufig durch mangelnden Bedarf oder Wunsch. Nur 11% von ihnen nennen als Grund die Unerschwinglichkeit von Büchern, 7% das Fehlen guter, interessanter, hochwertiger und nützlicher Bücher.

In der Regel lesen die Befragten ein bis zwei Stunden am Tag (25%) oder eine halbe bis eine Stunde (23%).

Nur 15% der Befragten reservieren dem Lesen eine eigene Zeit, deutlich mehr (26%) lesen bei Gelegenheit, in erzwungenen Pausen oder parallel zu anderen Aktivitäten, weitere 23% antworteten mit »mal so, mal so«. Studenten (25%), Hausfrauen (21%) und Rentner (20%) räumen häufiger als andere dem Lesen eine besondere Zeit ein.

Der Anteil der Leser, die Bücher auf in russischer Sprache wählen (28%), ist etwas höher als der Anteil der Leser, die Bücher auf Ukrainisch wählen (24%). Meistens wählen die Leser jedoch die Sprache, in der das Buch geschrieben wurde (33%). Für weitere 12% der Leser spielt die Sprache des Buches keine Rolle.

Die Wahl der Sprache des Buches hat gewisse Besonderheiten, abhängig von unterschiedlichen sozio-demographischen Merkmalen. Jüngere Befragte bevorzugen Bücher in ukrainischer Sprache. Bücher in ukrainischer Sprache werden von der großen Mehrheit der Leser in der Westukraine bevorzugt, die meisten Leser in der Süd- und Ostukraine bevorzugen russischsprachige Bücher. In der Zentralukraine wählen ungefähr gleich viele Leser Bücher in ukrainischer und russischer Sprache, und die meisten Leser dieser Region können Bücher in beiden Sprachen gut lesen. Ungefähr gleich viele Leser, die zu Hause Ukrainisch sprechen, sagen, es sei bequemer, Bücher auf Ukrainisch oder in beiden Sprachen zu lesen. Bei den (zuhause) russischsprachigen Lesern sieht das Bild völlig anders aus: Fast zwei Drittel von ihnen geben an, dass sie lieber russische Bücher lesen und ein Drittel in beiden. Die meisten (zuhause) zweisprachigen Leser haben angegeben, dass es bequem ist, Bücher in beiden Sprachen zu lesen.

Die bei den ukrainischen Lesern populärsten Genres sind moderne Krimis und Klassiker. Die Beliebtheit von Genres ist bei Männern und Frauen jedoch recht unterschiedlich. Bei den weiblichen Lesern sind Klassiker und Liebesromane die populärsten Gattungen (ein Drittel der Leserinnen las im Laufe des Jahres Bücher dieser Gattungen). Bei den Männern am beliebtesten sind moderne Krimis, Science Fiction oder Fantasy. Liebesromane sind das am wenigsten beliebte Genre bei den Männern (sie wurden nur von 4% der männlichen Leser gelesen). Es gibt auch Unterschiede in der Beliebtheit von Genres, die von anderen Indikatoren abhängen, aber sie sind nicht so groß.

Bei der Beantwortung einer Frage, Bücher welche Genres sie im Laufe des Jahres gekauft haben, antwortete mehr als ein Drittel (38%) derjenigen Befragten, die Bücher lesen, dass sie keine Bücher kauften. Bücher aus verschiedenen Genres kauften die Leser im Laufe des Jahres zweieinhalb bis dreieinhalb Mal weniger als sie lasen. Allerdings ist der Anteil der Bücher, die zum Lesen erworben wurden, bei der Kinder- und Jugendliteratur (22% der Leser haben die Bücher gelesen, 17% sie gekauft) sowie bei Lehrbüchern und didaktischem Material (24% bzw. 14%) erheblich höher.

Die Leser wurden gefragt, welche Texte sie gerne lesen würden, dazu sie aber noch keine geeigneten Bände gefunden hätten. 30% der Leser stellten fest, dass es solche Texte nicht gibt. Die Texte der unterschiedlichen Gattungen, die den Lesern fehlen, wurden drei- bis viermal mal seltener als Bücher dieser Gattungen gelesen.

Auf die Frage, woher die die Bücher, die sie im letzten Jahr gelesen haben, stammten, gaben 35% der Befragten an, sie gekauft, 29% von Freunden entliehen, 21% kostenlos heruntergeladen, 16% aus dem eigenen Buchbestand, 15% aus der Bibliothek und 4% aus der Schulbibliothek entliehen zu haben. Diejenigen, die es vorziehen, Bücher auf Ukrainisch zu lesen, kaufen häufiger Bücher als diejenigen, die es vorziehen, Bücher auf Russisch zu lesen, und laden sie seltener aus dem Internet herunter.

60% der Befragten haben im letzten Jahr kein gedrucktes Buch gekauft, 29% ein bis fünf Bücher, 7% sechs bis zehn Bücher, 3% zehn bis fünfundzwanzig Bücher, 1% fünfundzwanzig bis fünfzig Bücher und nur 0,2% mehr als fünfzig Bücher. 68% der Befragten kauften im letzten Jahr kein gedrucktes Buch ukrainischer Verlage, 22% ein bis fünf Bücher, 4% sechs bis zehn Bücher, 2% zehn bis fünfundzwanzig Bücher, 0,3% fünfundzwanzig bis fünfzig Bücher und nur 0,1% mehr als fünfzig Bücher.

Der Durchschnittspreis des von den Käufern zuletzt gekauften Buches betrug 135 UAH.
Stadteinwohner kaufen etwas häufiger gedruckte Bücher als Dorfeinwohner. Je höher der Bildungsstand der Befragten, desto öfter kaufen sie Bücher. Frauen kaufen häufiger gedruckte Bücher als Männer. 

Den größten Einfluss auf die Wahl eines Buches üben beim Kauf Empfehlungen von Freunden aus (46% derjenigen, die Bücher lesen, geben dies an). 26% nennen als Einflussfaktor bei der Wahl den Autor, 24% die Inhaltsangabe im Buch (den »Klappentext«), 19% den Preis, 13% die Sprache des Buches, 13% die Qualität von Text oder Übersetzung, 12% die Bewertungen in den sozialen Netzwerken, bzw. auf Verkaufsseiten, 12% das Design des Einbandes / die visuelle Ästhetik des Bandes insgesamt, 12% Empfehlungen des Verkäufers, 11% Buchbesprechungen und Literaturübersichten in der Presse und in Online-Medien, 10% Qualität von Druck und Papier, 10% Hinweise auf Buchwebseiten, 5% den Verlag, 5% Erwähnungen in Fernsehen und Radio.

Von denjenigen, die im letzten Jahr mindestens ein Buch gekauft haben, kauften 39% Bücher als Geschenk (das sind 16% aller Befragten).
Bücher werden oft in kleinen lokalen Buchhandlungen, auf dem Markt und in großen Buchhandelsketten gekauft.

Стать

чоловіча
жіноча

Вік

% опитаних

Освіта

3.4 незакінчена середня
19.9 загальна середня
37.4 середня спеціальна
38.6 вища або незакінчена вища
0.4 вчений ступінь (кандидат. доктор наук. PhD)
0.3 НВ

Ваш соціальний статус:

7.8 Студент / учень
54.4 Найманий працівник
8.4 Самозайнятий, маю власний бізнес
11.8 Тимчасово не працюю
10.7 Не працюю, займаюсь домогосподарством
5.3 На пенсії
1.5 НВ

Якщо Ви працюєте, то в якій сфері (галузі)? Якщо Ви працюєте в кількох сферах (галузях), назвіть ту сферу, робота в якій є основною

усі
placeholder Не працюю
placeholder Освіта і наука
placeholder Охорона здоров'я
placeholder Культура і засоби масової інформації
placeholder Торгівля і сфера обслуговування, послуг
placeholder Державне управління
placeholder Правоохоронні органи і суди
placeholder Збройні сили
placeholder Фінансовий сектор, бухгалтерія
placeholder Транспорт
placeholder Енергетика
placeholder Будівництво
placeholder Добувна промисловість
placeholder Металургія
placeholder Машино- і приладобудування
placeholder Сільське господарство і агропромисловий комплекс
placeholder Інше
placeholder Важко відповісти

Чи маєте Ви дітей або онуків віком до 15 років?

так
НВ
ні

Якою мовою ви спілкуєтесь вдома?

46.8 українська
31.1 російська
21.3 обома
0.6 інша
0.1 НВ

Якою мовою ви переважно спілкуєтесь поза домом?

43.7 українська
29.1 російська
26.3 обома
0.3 інша
0.5 НВ